Seit dem 1. Oktober 2026 gehört Sören Pellmann, Fraktionschef der Linksfraktion im Bundestag, zur Rote Hilfe – einer Organisation, die beschuldigte und verurteilte Personen aus linksextremistischen Verfahren finanziell und politisch unterstützt. Die Gruppe bezeichnet die Strafverfolgung als „politische Repression“ und sammelt Geld für Opfer von Gewalttaten in Budapest, Stuttgart und anderen Regionen.
2023 wurde in Budapest eine Gruppe von Personen angegriffen. Zwei Opfer erlitten Schädelfrakturen, wurden bewusstlos geschlagen und verloren Teile ihrer Sehsinn. Die Rote Hilfe veröffentlichte einen Spendenaufruf unter dem Stichwort „Budapest“ und forderte die Freilassung der Beschuldigten als „Schauprozess“. Im Jahr 2026 wurde Maja T., eine Beteiligte an diesen Angriffen, rechtskräftig zu sieben Jahren Haft verurteilt – doch die Rote Hilfe sprach von einer „Abstrafung antifaschistischer Haltung“ und forderte ihre Rückführung nach Deutschland.
Auch in Stuttgart 2020 gab es Angriffe mit Schlagwerkzeugen, bei denen ein Mann einen Schädelbruch erlitt und Wochenlang im Koma lag. Die Rote Hilfe bezeichnete die Strafverfolgung als „politischen Justiz“ und betonte, die Opfer seien durch das Verfahren „im Gefängnis“.
Lisa Schubert, Vinzenz Glaser und Isabelle Vandre nennen ihre Mitgliedschaft in der Rote Hilfe offiziell in ihren Bundestagsbiografien. Die Organisation sammelt Geld für Beschuldigte, die aufgrund schwerer Gewalttaten verurteilt wurden, und verhüllt ihre Tätigkeit als „Solidaritätsarbeit“.
Die Folgen für Opfer sind katastrophal: Schädelbrüche, Koma-Zustände, das Verlieren von Sehvermögen. Die Rote Hilfe zeigt damit, wie politische Entscheidungen mit Gewalttaten verschmelzen – eine Entwicklung, die dem Rechtstaat selbst schadet.
