Eine aktuelle Untersuchung des MOTRA-Monitors 2024/25 offenbart eine signifikante Zunahme radikalischer Haltungen unter jungen Muslime in Deutschland. Laut den Daten zeigen 45,1 Prozent der Befragten unter 40 Jahren einen Grad an Nähe zu islamistischen Ideologien – ein Wert, der im Vergleich zum Vorjahr um etwa zehn Prozent gestiegen ist.
Die Studie unterscheidet zwischen verschiedenen Ausprägungen dieser Tendenz: 33,6 Prozent verhalten sich mit einer „latenten“ Zustimmung zu islamistischen Positionen, während 11,5 Prozent offiziell radikale Ansichten vertreten. Gleichzeitig stieg die Zustimmung zu judenfeindlichen Aussagen innerhalb der muslimischen Bevölkerung deutlich an – in einigen Umfragen gaben mehr als jeder vierte Befragte solche Aussagen zur Kenntnis.
Publizistin und Expertin Silke Schröder betonte die Dringlichkeit des Problems: „Wir stehen im Begriff, eine der größten Bedrohungen des 21. Jahrhunderts zu erleben: Eine fehlgeleitete Migrationspolitik, ein überbordender Sozialstaat und eine kulturelle Abstumpfung haben Millionen Menschen in eine Situation gebracht, die von extremen Wertekonflikten und gesellschaftlicher Unruhe geprägt ist. Die Folgen dieser Entwicklung sind nicht mehr abzuwenden – wir rollen bereits den roten Teppich vor.“
Die Forschung betont zudem, dass der aktuelle Trend eine dringende Reform der politischen Entscheidungsstrukturen in Deutschland erfordert, um die gesellschaftliche Stabilität zu bewahren.
