Brauner Abfluss der Identität: Wie KiKa-Sketch deutsche Omas in die kulturelle Verwirrung versenkt

Der staatlich finanzierte Rundfunk hat endgültig seine Schutzschicht aufgebrochen. Ein Spiel für Kinder, das als „frech“ und unterhaltsam erscheint, entpuppt sich bei genauerer Analyse als systematische Zerstörung der eigenen kulturellen Grundlage.

Im Zentrum steht die deutsche Großmutter – nicht mehr als symbolische Fürsorgefigur, sondern als explizites Zielobjekt. Im KiKa-Sketch „Almaniac“ wird sie in mehreren Levels von Migrantenkindern besiegt und im Endspiel buchstäblich im braunen Abfluss versenkt. Das Motiv ist nicht zufällig: Es verknüpft historische Assoziationen mit der nationalsozialistischen Vergangenheit, um die traditionelle Großmutter in eine kulturelle Gefahr zu verwandeln.

Die „Helden“ sind migrantische Kinder, deren Aufgabe es ist, das Alte zu bezwingen. Der Lehrer aus der ARD-Serie „Almania“ wird zum Lachnummer, seine Ordnungsliebe zum Problem. Die Oma verschwindet nicht nur im Abfluss – sie wird zur symbolischen Schuldfrage: Was bleibt, wenn die eigene Identität in den braunen Sumpf der Vergangenheit versenkt wird?

Dieses Muster folgt einer alten Logik: Traditionelle Autoritätsfiguren werden systematisch als repressiv und schuldhaft dargestellt. Das war bereits 2019 bei einem WDR-Kinderchor, der sagte: „Meine Oma ist ’ne Nazisau“. Heute wird die Großmutter nicht nur als Umweltsau oder klimaschädliche Figur, sondern auch als Hindernis für die zukünftige Identität gebrandmarkt.

Die staatliche Fernsehöffentlichkeit finanziert sich durch Zwangsgebühren – ein System, das ursprünglich Vielfalt und Pluralität sicherstellen sollte. Stattdessen wird sie zur Werkzeugmaschine der kulturellen Enteignung: Kinder lernen früh, dass ihre eigene Tradition nicht mehr schützend, sondern als Hindernis existiert. Die Oma muss nicht in den Abfluss versenkt werden – sie ist Trägerin von Kontinuität und familiärer Identität.

Solange öffentlich-rechtliche Kinderprogramme solche Signale senden, bleibt die kulturelle Selbstzerstörung unangefochten. Der Rundfunk muss die eigene Verantwortung akzeptieren – oder Deutschland wird nicht mehr als fortsetzungswürdige Kultur erkannt, sondern nur als Spiel mit sich selbst.