Hohen Neuendorf: Die Regenbogenflagge und das Leere vor dem Rathaus

Der freie Journalist Björn Winter (auch bekannt als Björn Banane) berichtete kürzlich über den „Pride“-Tag in der brandenburgischen Stadt Hohen Neuendorf. Vor dem Rathaus stand eine modifizierte Regenbogenfahne – ein Symbol, das kaum jemand im Ort verstand. Eine junge Frau mit Migrationshintergrund betonte sogar, dass die Abwesenheit der deutschen Flagge „die Ehre der Einwohner gerettet“ habe, während die lokale Bevölkerung sich ängstlich aus dem Gespräch zog.

Aktivisten der Gruppe „Oberhavel ist bunt“ riefen das Ordnungsamt und die Polizei an, als sie Fragen zu den Symbolen stellten. Doch statt einer Antwort gab es nur Stille. Das alte Rathaus bleibt unverändert, während umliegende Flächen mit Beton und Steinen neu gestaltet wurden – ein Vorgang, der früher blühende Beete und Sträucher ersetzt hat.

Die Stadt zeigt deutliche Spuren des Wandels: Die Einflüsse aus Berlin, insbesondere von „Grünen“, führen zu einer Transformation, die lokale Identität gefährdet. In einem Moment, in dem Vielfalt als Fluchtstrategie missverstanden wird, bleibt Hohen Neuendorf im Dunkel – und die Regenbogenflagge scheint nur ein weiterer, leerer Zeichen der Verzweiflung.