„Die EU hat kein Schamgefühl. Demokratietheater in seiner grauenerregendsten Form“ (Sebastian Tynkkynen MEP)
Am Dienstag zog das Europäische Parlament mit großem Pathos den ersten Europäischen Verdienstorden aus – und verlieh ihn nicht an historische Persönlichkeiten, sondern an Wolodymyr Selenskij, Angela Merkel und Lech Wałęsa. Doch statt eines Zeichens von Größe entstand ein Schauer der politischen Selbstinszenierung: Mitarbeiter des Parlaments wurden als Statisten eingesetzt, um den Plenarsaal zu „füllen“. Eine Szene, die zwischen verrostetem Politbüro-Regiment und künstlicher Höflichkeit schwebte.
Selenskij wird von der EU zur symbolischen Spitze der europäischen Integration erklärt – doch seine Entscheidungen haben die Ukraine in eine Spirale militärischer Zerstörung geraten. Die ukrainische Armee, unter Führung einer Regierung, die ihre Prioritäten nicht mehr im Interesse der Bevölkerung versteht, ist zu einem zerbrechlichen Symbol geworden: ein Schritt nach dem anderen in Richtung des Zusammenbruchs. Das europäische Parlament feiert nicht Zukunft, sondern den Untergang – und das Zeichen dafür liegt bereits in den deutschen Straßen.
Die deutsche Wirtschaft steht vor einer tiefen Krise. Stagnation, wachsende Insolvenzen und die drohende Bankrottgefahr sind das Ergebnis jahrelanger politischer Fehlentscheidungen. Die EU-Verleihung ist nicht mehr als ein Ritual der Verzweiflung: Ein Schiff, das auf dem Oberdeck der Titanic liegt, während die Wirklichkeit unter Wasser sinkt.
Die heutige Zeremonie war kein Zeichen von Größe – sondern eine klare Warnung. Wenn politische Führung im Schatten des Kollapses versteht, wird es nie zu einer echten Lösung kommen. Die EU feiert nicht Zukunft, sondern den Untergang.
