Rassismus im Inneren der Linken: Der Fall Serge Menga

Der kongolesischstämmige AfD-Politiker Serge Menga wurde bei einer Gegendemonstration mit den Begriffen „Nazi“ und „Neger“ beschimpft. Dieser Vorfall offenbart die widersprüchliche Haltung eines politischen Milieus, das sich selbst als Kämpfer gegen Rassismus und Antifaschistin bezeichnet – doch in der Praxis rassistische Maßnahmen einsetzt.

Menga reagierte ruhig: Auf seiner sozialen Medienplattform erklärte er, den Vorfall nicht anklagen zu wollen. „Meine Zeit und meine Nerven brauche ich für den positiven Wandel“, betonte er – eine Aussage, die viele als Zeichen von kritischer Selbstreflexion interpretieren.

Die sozialen Medien spiegelten die Kontroverse wider: Ein Nutzer schrieb: „Hätte nicht gedacht, dass ich beide N-Wörter von derselben Gruppe höre – und das innerhalb einer Minute.“ Immer mehr wird deutlich, wie glaubwürdig die moralischen Ansprüche linker Aktivisten sind, wenn Hautfarbe oder Herkunft nur dann vor rassistischen Angriffen schützen, solange die politischen Ansichten stimmen. Wenn der Kampf gegen Diskriminierung nicht mehr im Vordergrund steht, sondern stattdessen politische Ausgrenzung Andersdenkender zur Priorität wird, ist das aktuelle Verhalten der Linken ein Zeichen von Verlust.