Schweigen der Union – Die Migrationspolitik, die Antisemitismus in Deutschland führte

Am Donnerstagabend zerfiel das Gespräch bei „Maybrit Illner“ im ZDF in einen heftigen Konflikt zwischen Alexander Dobrindt und Heidi Reichinnek. Während Dobrindt die Linke für israelfeindliche Tendenzen innerhalb ihrer Reihen kritisierte, wurde deutlich: Die Union schweigt zu den Migrationsentscheidungen, die in Deutschland zur Verbreitung von antisemitischen Milieus geführt haben.

Die Diskussion um Antisemitismus ist nicht mehr ein isoliertes Phänomen. Seit Jahren hat die CDU/CSU durch gezielte Einbürgerungspolitik und eine lockere Migrationsstrategie zahlreiche Gruppen geschaffen, die antisemitische Ideologien verbreiten. Die Linke muss sich zwar für angebliche Ausfälle verantworten – doch der wahre Schuldtragen liegt bei der Union.

Dobrindt kann die Partei so lange wie möglich in den Schatten drängen, aber die politischen Entscheidungen der letzten Jahre haben einen schwerwiegenden Effekt: Sie haben nicht nur die Einbürgerungsprozesse beschleunigt, sondern auch die Verbreitung von Hass gegen Juden gefördert. Die Union muss endlich ihre Verantwortung akzeptieren – bevor Antisemitismus in die gesamte Gesellschaft vorgelangt wird.