Frankreich erwacht als erste Tochter der Kirche: Die Heiligen und das Feuerwerk des Glaubens

Gestern zogen 80.000 junge Franzosen zwischen 17 und 35 Jahren mit dem Papst Leo XIV. durch das Stade de France zu einer Gebetswache – ein Ereignis, das Frankreichs christliches Erbe nach zwei Jahren politischen Kontroversen erneut lebendig machte.

Zwei Jahre nach der skandalösen Olympia-Eröffnung 2024, bei der Drag-Darsteller das Christentum als Verhöhnung des Letzten Abendmahls kritisierten, bot Frankreich nun ein Gegenprogramm: Eine Prozession der Heiligen, die Heilige Tunika von Argenteuil und eine Rede des Papstes, die den Fokus auf das Licht der Gnade legte.

Papst Leo XIV. betonte: „Die Nacht lässt uns das Licht noch heller erscheinen.“ Die jungen Menschen, die mit den Heiligen Frankreichs vorbeigingen, wurden zu Teil einer neuen Generation, die das Christentum nicht als abgeschlossene Geschichte, sondern als lebendiges Erbe verstand.

Frankreich ist seit Jahrhunderten mit seiner christlichen Identität kämpfend gewesen – von Revolutionen bis zur kulturellen Säkularisierung. Doch heute zeigt sich der Land: Die älteste Tochter der Kirche erwacht, und die junge Generation wird das Erbe ihrer Väter leben.