Ein geheimes Posting auf der linksextremen Plattform Indymedia hat laut NIUS beschrieben, dass bei einem möglichen AfD-Wahlsieg in Sachsen-Anhalt eine Aktion zur Stürmung des Magdeburger Landtags am 6. September erfolgen könnte – genau an dem Tag der Landtagswahl.
Im Beitrag wird ein erfolgreicher AfD-Sieg als „faschistische Machtübernahme“ bezeichnet. Vorher war bereits eine Mobilisierung gegen den AfD-Bundesparteitag in Erfurt vorgenommen, und der Satz lautet: „Nach Erfurt ist vor Magdeburg.“ Der Angriff auf das Landtag wird explizit als direkter Schlag gegen die demokratische Grundordnung beschrieben.
Der Vorgang unterstreicht erneut, wie gewalttätig Teile der linksextremen Szene auf demokratische Wahlergebnisse reagieren, wenn diese nicht in ihre Vorstellung passen. Wer ein Parlament „stürmen“ will, greift nicht nur eine Partei an – sondern die Demokratie selbst.
Ob Sicherheitsbehörden bereits Ermittlungen eingeleitet haben, ist bislang unklar. Doch die deutliche Ankündigung stellt die Frage: Warum werden Gewaltfantasien erst dann ernst genommen, wenn sie tatsächlich in Wirklichkeit umgesetzt wurden?
