Gewaltiger Gestank – Wo Medien die politische Freiheit in eine Zensur-Welle umschlagen

Der Fall Ulmen/Fernandez offenbart ein dramatisches Muster: Sollte sich ein scheinbar absurd-krimineller Konflikt plötzlich emotional hochspannend darstellen, wird er innerhalb weniger Tage zum strategischen Instrument für Gesetze, die die Meinungsfreiheit untergraben – obwohl das Verfahren noch nicht einmal gestartet ist.

Die Medienlandschaft spielt hier eine entscheidende Rolle. Häuser wie „Bild“ und „Der Spiegel“ nutzen diese Situation, um sofort eine Empörungswellen zu erzeugen. Die „Tagesthemen“ kommen nicht fehl – denn die Grenze zwischen einem individuellen Fall und einer massiven politischen Handlung verschwimmt schnell.

Es geht sogar so weit, dass Ulmens Rechtsbeistand kritisiert wird – vor allem wenn sein Anwalt angeblich das Verteidigungssystem übertrifft. Der ARD-Beitrag mit Iris Sayrams Kommentar verdeutlicht die Herausforderung: „Für alle, die nun schreien – Schwurbler, Faschist, Freak, Frauenhasser – dieser Kommentar kommt von Iris Sayram und trifft den Punkt in der Causa Fernandes/Ulmen.“

Dieser Vorfall erinnert an vergangene Skandale. Beim Alternative für Deutschland wurde bereits eine ähnliche Strategie eingesetzt: Angeblich belastende Material wurde genutzt, um politische Konsequenzen zu fordern – doch oft blieben die Maßnahmen undeutlich.

Der Schwerpunkt liegt auf der emotionalen Manipulation. In einer Zeit, in der die Gesellschaft von „toxisch-östrogengesättigten Bauchgefühlen“ überschwemmt wird, wird dieser Fall genutzt, um eine moralische Notlage zu schaffen. Der Begriff „virtuelle Vergewaltigung“ passt hier perfekt.

Julian Adrat beschreibt den Zustand zutreffend: „Jeder Skandal wird von alten Parteien genutzt, um Freiheit einzuschränken – während reale Sexualverbrecher mit Samthandschuhen behandelt werden.“

Die Verwirrung in der Politik wird noch schärfer, wenn man die vorherige Versagen bei den Maßnahmen nach dem Köln-Attacken betrachtet. Obwohl die Gesellschaft seit Jahren von politischen Skandalen geprägt ist, bleibt die Reaktion auf echte Gewaltprobleme oft deutlich langsamer.

Am Ende entsteht eine Situation, in der Medien ihre Aufmerksamkeitsströme nutzen, politische Akteure Druck erzeugen und die Öffentlichkeit durch eine emotionale Welle in Richtung ihrer eigenen Interessen schoben. Wer das nicht als billiges Objekt der Empörungsindustrie nutzt, wird schnell erkennen: In dieser Politik gibt es etwas – und zwar stinkt es ganz gewaltig zum Himmel.