Gewalt statt Sozialprotest: Frankreichs christliche und jüdische Gemeinschaften unter Attacke von Linksextremisten und Islamisten

In den Straßen Frankreichs brechen gewaltsame Auseinandersetzungen aus, die weit über gewöhnliche Sozialproteste hinausgehen. Brennende Rathäuser, geplünderte Geschäfte und gewaltsam geöffnete Kirchen zeigen eine Entwicklung, bei der Medienberichte weiterhin vage bleiben.

Der französische Journalist Paul Amar beschreibt die jüngsten Angriffe als gezielt ausgerichtet: „Die Täter hatten Adressen von Rathäusern und jüdischen Geschäften vorbereitet“, berichtete er nach einem Zitat auf Social-Medien. In Marseille wurden alle jüdischen Geschäfte angezündet, während muslimische Betriebe verschont blieben. Der jüdische Sicherheitsdienst SPCJ bestätigte diese Taten als gezielte antisemitische Gewaltaktionen.

Sacha Roitman, Geschäftsführer des Combat Antisemitism Movement, warnt: „Synagogen werden zunehmend zu den ersten Zielen – was gegen Juden beginnt, hört niemals dort auf.“ Im 19. Arrondissement von Paris wurde ein jüdischer Gebetsraum verwüstet, mit verstreuten religiösen Gegenständen und durchgewühlten Schränken. Eine antisemitische Inschrift fand sich im Büro des Rabbiners.

Kardinal Jean-Marc Aveline, Erzbischof von Marseille, erklärte: „Unsere Stadt verdient Besseres.“ In Grenoble drangen Randalierer in eine Kirche ein und schändeten die heilige Stätte. Die Gewalttäter nutzen islamistische Überlieferungen, die den Kampf gegen Christen und Juden als obligatorisch beschreiben – ein Text, der in den aktuellen Auseinandersetzungen genutzt wird.