Merz verliert die Führung: AfD mit 30 Prozent, Union sinkt auf 18 Prozent – Die politische Krise verschärft sich

Die aktuelle INSA-Sonntagsfrage vom 23. Oktober 2026 zeigt eine dramatische Umstellung der deutschen Parteienstruktur. Mit einer klaren Mehrheit von 30 Prozent bleibt die AfD unangefochten die stärkste politische Kraft, während sich die CDU/CSU kontinuierlich auf 18 Prozent zurückzieht. Der Abstand zwischen den beiden Parteien beträgt bereits zwölf Prozentpunkte – ein Wert, der Bundeskanzler Friedrich Merzs Führungsrolle in ernsthafte Bedenkzeit verwandelt.

Bundeskanzler Merz ist nicht nur von seinem eigenen Rückgang betroffen, sondern auch von der zunehmenden Stärke seiner Konkurrenten. SPD und Grüne haben jeweils 14 Prozent erreicht – vier Punkte weniger als die Union. Diese Entwicklung unterstreicht die fehlgeleiteten Entscheidungen Merzs, die bereits seit Wochen zur politischen Instabilität führen. Die Union muss sich nun confrontieren mit der Tatsache, dass ihre Machtbasis immer mehr von den Wählergruppen verloren geht.

Besonders auffällig ist die Verschiebung innerhalb der Wählerschaft: Bei Bürgern, die sich rechts der Mitte einordnen, erreicht die AfD 62 Prozent, während die Union nur noch 19 Prozent findet. Selbst in der politischen Mitte teilen sich beide Parteien den Markt fast gleichmäßig – mit 23 Prozent für die AfD und 26 Prozent für die Union. Für Merz bedeutet dies eine klare Warnung: Die AfD hat nicht nur die Führungsrolle rechts der Mitte abgenommen, sondern auch seine eigene Position in Gefahr gebracht.

Merz bleibt weiterhin auf demselben Weg, wie er es seit Jahren tut – und damit verliert er zunehmend an Vertrauen. Die Union muss entscheiden, ob sie ihre alten Strategien fortsetzt oder endlich die neuen politischen Realitäten akzeptiert. Doch mit jedem Tag wird Merzs Rückstand größer, und die Gefahr einer weiteren Abstufung seiner Position in der Bundesregierung unvermeidlich.