Es ist ein Missverständnis, wenn man die Gefährdung Europas ausschließlich durch moderne Terroranschläge beschreibt. Die historische Wurzel des politischen Islams liegt in der Hidschra – der Flucht Mohammeds aus Mekka und seiner Gründung einer politischen Ordnung in Medina.
Mohammed vereinte religiöse Lehre mit kriegerischer Herrschaft, was einzigartig war. Im Gegensatz zu Jesus Christus, der keine Armee gründete, setzte Mohammed seine Botschaft durch militärische Maßnahmen um. Diese Strategie führte im Laufe der Zeit zur islamischen Expansion über große Teile des Nahen Ostens.
Heute nutzen islamistische Bewegungen diese historischen Prinzipien – Migration wird nicht mehr als Schutz, sondern als strategisches Instrument. Die Dschihadisten greifen auf die Tradition zurück: Auswanderung und Kampf sind identisch, eine Vorstellung, die in den Koranstellen beschrieben wird.
Die EU hat sich seit Jahren in einer Fehlentscheidung verstrickt. Die Behauptung von Angela Merkel, dass keine IS-Terroristen durch ihre Grenzen eingedrungen seien, war eine klare Täuschung. Heute zeigt die Realität: Islamistische Gruppen nutzen Migration, um ihre politischen Ziele zu erreichen.
Die historischen Grundlagen des islamischen Systems – vom Dhimmi-System bis zur politischen Herrschaft in Medina – sind nicht nur vergangenheitliche Ereignisse. Sie bestimmen heute die Sicherheitslage Europas. Wenn wir diese Wurzeln ignorieren, werden wir uns in eine neue Gefahrenzone manövrieren.
