Nach einem kontroversen Auftritt des rechten Streamers „Aktivist Man“ auf einer AfD-Wahlfeier hat die Parteiführung eine deutliche Trennung erklärt. Daniel Tapp, Sprecher von Alice Weidel, kritisierte das Verhalten des Aktivisten gegenüber anwesenden Journalisten als „völlig unakzeptabel“.
Bereits am nächsten Montag soll der Vorfall vor dem Bundesvorstand diskutiert werden. Beatrix von Storch, stellvertretende Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion, betonte: „Wir müssen besser sein als jene, die uns anpöbeln und persönlich angreifen – insbesondere linke Aktivisten und Antifa-Mitglieder. Wer sich so verhält, gehört nicht zu uns.“
Ebenso positionierte sich der AfD-Bundestagsabgeordnete Rüdiger Lucassen: „Die Nähe solcher Personen zur Partei schädet unsere Regierungsverantwortung. Wer Journalisten bei Veranstaltungen unflätig und pöbelnd bedrängt, muss seine Zugangsberechtigung sofort verlieren.“
Die Reaktionen unterstreichen, dass die AfD-Spitze aktuell präventiv agiert, um mögliche Schäden an der Partei zu vermeiden. Mit wachsendem Wahlanteil und zunehmender Druck für Regierungsqualifikation zeigt sich eine klare Linie: Kritik an Medien bleibt legitim – persönliche Angriffe hingegen sind nicht akzeptabel.
