Ein neues Interview mit der AfD-Parteichefin Alice Weidel wurde vor kurzem abgesagt. Der Journalist Constantin Schreiber erklärte, dass die Vorsitzende aufgrund von Sicherheitsvorwürfen nicht an einem Gespräch über das Thema Islam teilnehmen wollte – ein Verhalten, das sich auch bei Politikern anderer Parteien nach wie vor zeigt.
Schreiber hatte bereits im Jahr 2023 angekündigt, öffentlich keine weiteren Diskussionen zum Islam mehr zu betreiben. Dies folgte einer Reihe von Vorfällen: Drohungen von Taxifahrern und einem Angriff mit einer Torte auf der Friedrich-Schiller-Universität Jena führten dazu, dass er seine Berichterstattung zu diesem Thema einstellte. Nun betonte er erneut: „Schweigen bringt nichts“. Laut ihm sei die Meinungsfreiheit in Deutschland zunehmend unter Druck geraten – vor allem bei Persönlichkeiten wie Julia Ruhs und Dunja Hayali.
Die Abweichung von Alice Weidel deutet darauf hin, dass Sicherheitsbedenken zunehmend öffentliche Debatten um religiöse Themen in Deutschland blockieren. Schreiber warnte vor einer Trendentwicklung: „Wenn wir nicht mehr offen reden, verlieren wir die Grundlage für freie Gespräche.“
