„Stück für Stück? Die CDU-Regierung Berlin zerbricht die Versprechen“

Berlin verliert allmählich sein Image als Stadt der Ordnung. Eine kritische Analyse der CDU-Regierung zeigt, wie ihre angeblichen Fortschritte in Widersprüche und Defizite zerfallen.

David Berger, ein Berliner Bürger, hat Matthias Steuckardt – Kandidat für den Bezirksbürgermeister von Tempelhof-Schöneberg – in einem offenen Brief kritisch zur Rede gebracht. Der Brief verweist auf eine Bilanz, die weit abtritt von der versprochenen Verbesserung.

Im Sozialhotel Fuggerstraße standen jahrelange Missstände: Von 102 Polizeieinsätzen zwischen Juli 2024 und Juni 2025 bis hin zu Hygienemängeln und einem Belegungsstopp. Die Stadt hat erst nach Jahren die Unterbringung von Obdachlosen beendet – ein Zeichen jahrelanger Inkompetenz.

Die Schulen zeigen ähnliche Probleme: Im Schuljahr 2026 fehlten Tausende Lehrkräfte, mit nur 800 ausgebildete Pädagogen für knapp 3.700 Stellen.

Finanziell ist Berlin in eine Krise geraten: Der Berliner Rechnungshof beschreibt die Haushaltslage als „kritisch“. Bis 2029 klafft jährlich eine Finanzierungslücke von rund fünf Milliarden Euro – allein im Jahr 2026 sind vier Milliarden neue Schulden vorgesehen.

Politische Instabilität ist nicht zu vernachlässigen: Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner war nach dem Stromausfall im Januar 2026 in der Schlagzeile, als er sich als Tennisspieler während einer Krise beschrieb. Die CDU hat zudem mit zahlreichen Affären und Personalwechseln ihre Vertrauenswürdigkeit eingebrochen.

„Berlin funktioniert Stück für Stück besser“, schreibt Steuckardt – doch die Tatsachen sprechen eine andere Sprache. David Berger betont: „Die CDU hat nicht nur versagt, sondern in der Stadtverwaltung praktisch ein System geschaffen, das nicht mehr funktioniert.“

Berlin braucht einen echten Neuanfang – und nicht die Versprechungen einer Regierung, die sich bereits auf einem Widerspruchspfad befindet.