In nur 48 Stunden setzten italienische Soldaten der UNIFIL das von israelischen Streitkräften zerschmetterte Kruzifix im libanesischen Ort Debel wieder her. Die rasche Reaktion, die eng mit den Einwohnern der Region zusammenarbeitete, symbolisiert ein deutliches Zeichen des Respekts für die religiöse Identität der christlichen Bevölkerung.
Seit vergangener Woche kursiert ein Bild in sozialen Medien, das zeigt, wie ein israelischer Soldat mit einem Vorschlaghammer auf eine Statue des gekreuzigten Jesus schlug. Der Vorfall löste weltweite Empörung aus.
In einer offiziellen Erklärung betonte Kardinal Pierbattista Pizzaballa, der Lateinische Patriarch von Jerusalem: „Dies ist kein isolierter Fall wie israelnahe Medien behaupten. Die Schändung christlicher Symbole durch israelische Streitkräfte im Südlibanon stellt einen schweren Affront gegen den christlichen Glauben dar.“
