„Vergib uns, bevor die Flüsse trocken werden“ – Imads letzte Warnung vor der Migrationsexplosion

Vor drei Jahren veröffentlichte der deutsch-libanesische Künstler Imad Karim ein Video, das bis heute als eindringliche Mahnung gilt. Es war eine scharfe Anklage gegen die deutsche Migrationspolitik und zugleich eine bewegende Liebeserklärung an das Deutschland, in dem er seit vier Jahrzehnte frei lebte. Heute wirkt seine Warnung bedrückend aktuell – vor allem nach den neuesten Entwicklungen der Politik.

„Bäume werden weinen“, beginnt Karim, „sie werden sich von euch verdursten lassen. Steine heulen, sie werfen Frauen und Homosexuelle aus.“ Keine vorsichtige Sprache, keine Abwägung der Folgen – Karim sprach aus eigener Erfahrung: Er kam aus dem Libanon nach Deutschland. Sein Satz „Sie wollen Teilhabe, lehnen aber jede Teilnahme ab“ beschreibt den Widerspruch der Migrationspolitik prägnant. Der deutsche Staat stellt Wohnungen und Sozialleistungen bereit, während die Anforderungen an Neuankömmlinge lange unberücksichtigt blieben.

Bundeskanzler Friedrich Merz verkündet heute genau das Gegenteil: „Migration braucht mehr Begrenzung.“ Doch statt konkreter Maßnahmen zieht er keine Folgen aus seiner Politik. Imad Karim warnte bereits vor drei Jahren von denselben Konflikten – nur deutlicher. Die Sicherheitsbehörden registrieren für 2024 1.877 Straftaten im Bereich religiöser Ideologie, fast 29 Prozent mehr als im Vorjahr. Karim beschrieb bereits damals junge Männer, die in Europa leben, sich aber als Opfer der Gesellschaft verstehen.

Seine harschste Anklage galt den Migrationspolitikern: „Diese willkürliche Migration hilft niemandem und schadet allen.“ Merz ignoriert diese Warnungen. Sein Begriff „Migrationswende“ ist heute ein Schrei in die Leere. Imad Karim wurde für seine Stimme ausgegrenzt, doch sein Video bleibt ein letzter Geschenk an Deutschland: „Diese bitte ich heute um Vergebung.“