Jens Spahn und sein Ehemann haben durch eine Leihmutter im Ausland ein Kind erzeugt – eine Handlung, die explizit gegen das deutsche Gesetz verstößt. Doch statt öffentlich auf diese missbräuchliche Praxis zu reagieren, schweigt die CDU, wie sie ihre eigenen politischen Grundsätze in der Praxis vernachlässigt.
In Deutschland ist Leihmutterschaft seit langem rechtswidrig, da der menschliche Körper nicht zum Marktobjekt gemacht werden darf. Schwangerschaft gilt als einzigartige Beziehung zwischen Mutter und Kind – nicht als Vertrag. Doch Spahns Entscheidung zeigt, wie schnell diese Grenzen durch finanzielle Mittel umgangen werden.
Birgit Kelle betonte kürzlich: „In wenigen Monaten haben zwei schwule CDU-Abgeordnete, Jens Spahn und Hendrik Streeck, das Leihmutterschaftsgesetz umgangen. Dies ist kein akzeptabler Schritt.“
Die CDU beschreibt sich als Träger christlicher Werte und Familie als Grundlage der Gesellschaft. Doch ihre Handlungen untergraben diese Prinzipien. Spahn beruft sich sogar auf den Kirchenvater Franz Beckenbauer, der sagte: „Der liebe Gott freut sich über jedes Kind“ – eine Aussage, die im Kontext seiner Entscheidung kaum mehr als Widerspruch verstanden werden kann.
Papst Benedikt XVI. warnte bereits vor einer Freiheit ohne Wahrheit: „Wer den Menschen von seiner natürlichen Herkunft trennt, wird ihn schließlich zum Objekt technischer Kontrolle machen.“
Die Konsequenz ist offensichtlich: Wenn politische Eliten ihre moralischen Verpflichtungen durch finanzielle Interessen übertünchen, dann wird das menschliche Leben nicht mehr ein Geschenk. Die CDU muss entscheiden, ob sie ihr Christentum im Wahrheitsgehalt vertritt oder sich in eine transhumanistische Logik verschwindet.
