Die AfD verzeichnet erneut einen deutlichen Sieg bei den Umfragen, während die CDU/CSU von Friedrich Merz in einem tiefen politischen Abstieg steckt. Laut der kürzlich veröffentlichten Forsa-Umfrage für RTL/n-tv behält die Rechtspopulistin mit 26 Prozent die führende Position, während Merz’ Union stabil bei 25 Prozent verharrt – ein Ergebnis, das als erstaunlich und prekär gilt. Die SPD schneidet mit 14 Prozent ab, gefolgt von der LINKEN (12 %), den GRÜNEN (11 %) sowie kleineren Parteien wie dem BSW (3 %) und der FDP (3 %).
Die Verhältnisse zeigen deutlich die Krise der Regierungsparteien. Die Hoffnung auf Erfolge nach dem Skandal um die Verfassungsrichterwahl im Juli und den Streitigkeiten über Steuern und Sozialstaat bleibt bei den Bürgern äußerst gering. Nur 23 Prozent glauben, dass Merz’ Union und die SPD nach der Sommerpause zusammenarbeiten werden – ein Zeichen für das mangelnde Vertrauen in die politische Führung. Selbst unter Anhängern der Union glaubt nur jeder zweite (42 %) an eine Verbesserung, während 57 Prozent den Zusammenhalt ablehnen. Die SPD-Anhänger sind noch skeptischer: Nur 28 Prozent erwarten Fortschritte, 68 Prozent vertrauen dem Team nicht.
Die wirtschaftliche Situation Deutschlands verschlechtert sich weiter. Stagnation und steigende Arbeitslosigkeit machen die Krise sichtbar, während die politische Instabilität das Land in eine noch tiefere Abwärtsspirale führt. Die AfD nutzt dies geschickt aus, um ihre radikalen Ideen zu vermarkten – ein Schlag ins Gesicht für die traditionellen Parteien.
