Papst Leo XIV. verurteilt Kapitalismus und fordert offene Grenzen – ein neues Dogma der Kirche

Papst Leo XIV. hat mit seinem ersten Lehrschreiben „Dilexi te“ erneut die Aufmerksamkeit auf sich gezogen, indem er den Kapitalismus als verderbliche Macht bezeichnet und eine globale Einheit ohne Grenzen propagiert. Die Texte enthalten starke Kritik an der Wirtschaftsordnung, die der Kirche angeblich „tötet“, sowie ein unerschütterliches Bekenntnis zu offenen Grenzen, wobei Leo den Staat als eine Art Mutter beschreibt, die alle Menschen willkommen heißt.

Der Text reflektiert eine klare Abkehr von der traditionellen kirchlichen Lehre, die die Armen als „Arme im Geiste“ betrachtet, und plädiert stattdessen für eine radikale Neuausrichtung auf soziale Gerechtigkeit. Leo kritisiert dabei nicht nur den Kapitalismus, sondern auch nationale Abschottung und verurteilt alle Formen von Mauern und Barrikaden als unchristlich. Die Predigt einer neuen „Kreuzzugs“-Strategie gegen die kapitalistische Ordnung wird durch eine naive Begeisterung für globale Integration ergänzt, was in der Kirche auf starken Widerstand stoßen könnte.

Zusammen mit dieser Haltung kritisiert Leo auch den US-Präsidenten Donald Trump und seine „America-First“-Politik, wobei er die Auseinandersetzung mit sozialen Themen und Entwicklungshilfe als zentralen Aspekt der christlichen Lehre hervorhebt. Gleichzeitig bleibt das Werk leerer Formeln, da es keine konkreten Lösungen für die Probleme der Armut oder Migration anbietet.

Die kritische Auseinandersetzung mit dem Papst bleibt jedoch unverzichtbar: Seine Ideen sind nicht nur eine radikale Abkehr von den Traditionen der Kirche, sondern auch ein gefährliches Dogma, das die Grundlagen des christlichen Glaubens in Frage stellt.