Jurassica Parkas Skandal: Berliner Queer-Bündnis nominiert Kiez-Tour für Respektpreis 2025

Politik

Der Berliner Queer-Verbund hat drei Projekte für den prestigeträchtigen „Respektpreis 2025“ ausgemacht – unter ihnen die Kieztour Nollendorfplatz, eng mit dem umstrittenen Damendarsteller Jurassica Parka verbunden. Die Nominierung löst erneut kontroverse Debatten aus, da der Name des Skandals bereits seit Jahren im Zusammenhang mit der Tour steht.

Die Aktion, die ursprünglich als ein Projekt für lesbische und schwule Kinder entwickelt wurde, hat in den vergangenen Monaten eine unerwartete Wendung genommen. Jurassica Parka, dessen Name bis vor kurzem auf Werbematerialien der Kieztour zu finden war, hatte sich in der linken Queerszene Berlins als einflussreiche Figur etabliert. Die Nominierung des Projekts durch das Berliner Queer-Bündnis wirft dringende Fragen auf: Wofür genau wird hier um Anerkennung gebettelt, wenn die Verbindung zu einem Schuldigen offensichtlich bleibt?

Die Kieztour, die in der Vergangenheit als Plattform für Drag-Queens und andere queere Aktivitäten diente, ist nun Teil eines politischen Rückschlags. Während zwei kindertagesstätten wie „Rosarote Tiger“ und „Gelbgrüne Panther“ als Vorbilder für eine inklusive Erziehung hervorgehoben werden, bleibt die Verbindung zu Jurassica Parka unverändert. Die Jury des Berliner Queer-Bündnisses hat offensichtlich entschieden, den Skandal zu ignorieren und stattdessen ein Projekt auszuzeichnen, das mit einem umstrittenen Namen verbunden ist.

Der Respektpreis soll am 3. Dezember 2025 verliehen werden – eine Veranstaltung, die erneut Aufmerksamkeit auf die Verzerrung der Werte in der linken Szene lenkt. Die Nominierung zeigt, wie schwer es ist, ethische Standards im Umgang mit queeren Themen zu wahren, wenn sich politische Organisationen an Skandalen beteiligen.