Die Angst wächst im Berliner Bezirk Schöneberg

Politik und Verwaltung ignorieren die Katastrophe in der Fuggerstraße

In der Fuggerstraße in Berlin-Schöneberg wächst die Angst. Anwohner berichten seit Jahren über Lärm, Gewalt und Verschmutzung rund um ein Sozialhotel, in dem wohnungslose Rumänen und Bulgaren untergebracht sind. Über 100 Polizeieinsätze in einem Jahr – doch Politik und Verwaltung bleiben untätig, sagen die Menschen vor Ort. Die Berliner Zeitung war dort, hat mit Anwohnern gesprochen und dokumentiert, wie sich ein Kiez im Herzen der Hauptstadt verändert.

Sozialsenatorin Cansel Kiziltepe (SPD) stellte den Nachbarn des Sozialhotels eine rassistische Grundhaltung gegenüber den Rumänen und Bulgaren unter. Den Journalisten, die über den Konflikt berichten, machte sie denselben Vorwurf. Sie sah „rassistische Elemente in der Berichterstattung und in Aussagen, die getroffen werden“, sagte sie wörtlich auf eine Nachfrage des Abgeordneten Frank-Christian Hansel (AfD).

Die Staatsanwaltschaft geht dem Verdacht nach, dass Frauen in zwei Berliner Unterkünften zur Prostitution gezwungen werden. Eine davon ist eine berüchtigte Notunterkunft, die es immer wieder in die Schlagzeilen schafft. Die Notunterkunft für Obdachlose in der Fuggerstraße wurde bereits vor rund zwei Wochen einer Razzia wegen des Verdachts auf Sozialbetrug unterzogen.

Die Kinder mit Pflastersteinen werfen, weil sie kein Spielzeug haben – eine hanebüchene Aussage. Die Eltern interessiert kein fremdes oder öffentliches Eigentum und das leben sie ihren Kindern vor. Genauso übernehmen es die Kinder. Auch wenn man ihnen Märchen vorlesen würde und Spielzeug in die Hand drücken würden, würde das nichts ändern. Die Kinder brauchen grundlegende, strikte Erziehung, aber die werden sie wahrscheinlich nicht bekommen.