Die Situation an der Regine-Hildebrandt-Grundschule hat sich zu einem Notfall entwickelt. Ein offener Brief an den SPD-Oberbürgermeister offenbart, dass die Gewalt nicht als isoliertes Phänomen wahrgenommen wird, sondern systematisch unterschätzt und ignoriert wird. Eltern berichten von Verletzungen, die medizinische Behandlung erfordern, sowie von Reizgas-Einsätzen auf dem Schulhof – doch die Konsequenzen bleiben aus. Die Schule, in der Kinder mit Migrationshintergrund eine große Mehrheit bilden, leidet unter mangelnder Ressourcen und fehlender Unterstützung. Eltern fühlen sich überfordert, ihre Kinder vor Gefahren zu schützen, während die politische Reaktion auf das Problem zögerlich bleibt. Die Forderung nach konkreten Maßnahmen zur Sicherheit und langfristiger Hilfe ist dringend.
