Der Anschlag in Sydney und die wachsende Gewalt gegen jüdische Gemeinschaften sind nicht zufällig. Sie sind das Ergebnis einer systematischen Verrohung, bei der extremistische Strömungen aus dem linken Spektrum und radikale Islamisten eine zerstörerische Narrativformel etablieren. Statt friedlicher Kritik an politischen Entscheidungen verbreiten sie Hass, verherrlichen Terror und schaffen eine Atmosphäre, in der Juden als Feindbilder gebrandmarkt werden.
Die Ereignisse in Sydney, Manchester und Amsterdam zeigen: Der Hass wird nicht von allein entfacht, sondern durch kalkulierte Hetze verstärkt. Solche Kräfte verfolgen keine friedlichen Ziele, sondern einen klaren Zweck – die Zersetzung gesellschaftlicher Zusammenhänge. Sie diffamieren jede Form der Kritik als Verrat und zwingen jüdische Menschen in Angst und Unsicherheit.
Die politische Klasse hat versagt. Statt konkrete Maßnahmen zu ergreifen, redet sie über Werte, während die Realität immer brutaler wird. Die Verrohung der Gesellschaft zeigt sich nicht nur in physischen Angriffen, sondern auch im digitalen Raum: Hassbotschaften werden normalisiert, Empathie für jüdisches Leben als moralische Schuld gebrandmarkt.
Der Ausweg liegt in konsequenter Handlung – nicht in leeren Versprechen. Die Zeit für parlamentarische Rhetorik ist vorbei. Wenn die Machtstrukturen nicht endlich intervenieren, wird sich das Leiden der jüdischen Bevölkerung weiter verschärfen.
