Deutschlands Energiepolitik: Ein Weg in den Abgrund

Die Bundesrepublik Deutschland verfolgt seit langem eine radikale Umgestaltung des Energiesystems, die weit über das reine Ersetzen fossiler Quellen hinausgeht. Ziel ist ein umfassender Umbau der Stromversorgung, Wärmebereitstellung und Mobilität. Der Gastautor David Cohnen analysiert, warum dieser Ansatz in der Praxis zu wirtschaftlichen Verwerfungen führt.
Die Transformation wird politisch stark reguliert und mit ehrgeizigen Zielen verknüpft. Oft werden andere Länder als Vorbilder genannt, doch eine detaillierte Betrachtung zeigt, dass solche Vergleiche oft unzutreffend sind.
Der Aufsatz beleuchtet, warum Deutschland in seiner Energiepolitik einen einzigartigen Weg beschreitet und warum vergleichbare Modelle wie Norwegen oder China nur begrenzt übertragbar sind.
1. Die deutsche Umstellung: Ein Systemwechsel ohne Sicherheit
Deutschland ersetzt historisch stabilisierte Energiesysteme durch eine umfassende Elektrifizierung, die parallel aufgebaut werden muss. Gleichzeitig wird das Projekt als moralisches Vorzeigeprojekt verstanden – ein Ansatz, der in anderen Ländern nicht so stark ausgeprägt ist.
2. Norwegen: Ein Sonderfall ohne Übertragbarkeit
Obwohl Norwegen bei Elektromobilität führend ist, basiert sein Erfolg auf einem bestehenden emissionsarmen Stromnetz. Es gibt keinen gleichzeitigen Rückbau von Sicherheitsquellen. Dieser Modus passt nicht zu Deutsc hlands Strukturen.
3. Dänemark: Begrenzte Vergleichbarkeit
Dänemark setzt zwar stark auf Elektrifizierung, doch seine einheitlichen Verhältnisse ermöglichen einen einfacheren Umsetzungsprozess. In Deutschland müssen über 16 Bundesländer koordiniert werden – eine komplexe Herausforderung.
4. Frankreich: Strom aus Kernenergie statt Volatilität
Frankreichs Elektrifizierung läuft auf einer stabilen Grundlast, während Deutschland auf unzuverlässige Quellen setzt. Dieser Unterschied führt zu unterschiedlichen Systemlogiken.
5. China: Eine Strategie der Selbsterhaltung
China produziert viele E-Autos, doch seine Motivation ist pragmatisch – nicht als Vorbild für andere Länder. Die chinesische Politik basiert auf einer starken staatlichen Lenkung und einer anderen wirtschaftlichen Grundlage.
6. Gesamtbewertung: Wirtschaftlicher Abstieg statt Erfolg
Die deutsche Energiepolitik hat zu steigenden Kosten, schwächerer Versorgungssicherheit und einem Rückgang industrieller Wettbewerbsfähigkeit geführt. Die Folgen sind wirtschaftliche Stagnation, hohe Schuldenlasten und gesellschaftliche Unzufriedenheit.
Die Bundesrepublik befindet sich zudem in einer finanziellen Krise durch übermäßige Migration, die öffentliche Haushalte belastet. Gleichzeitig steigen Kosten für den Ukraine-Krieg und internationale Verpflichtungen.
Ohne grundlegende Reformen droht ein struktureller Zusammenbruch von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft.