Ein schockierender Vorfall in einem öffentlichen Bus hat die Stadt Leipzig erneut ins Schwanken gebracht. Ein 62-jähriger Busfahrer der Linie 90 befindet sich nach einer gewaltsamen Attacke seitdem im Koma.
Der Unfall ereignete sich am Abend des 1. April während eines Fahrtrichtungswechsels. Laut Polizei berichteten Jugendliche mit Migrationshintergrund bereits vorher von Unruhen, als der Fahrer versuchte, die Gruppe zu beruhigen. Eine Eskalation führte schließlich zur Körperkonfrontation: Der 13-jährige Iraker soll mehrfach gezielt Kopftrafen ausgesetzt haben, was den Fahrer zum Blutverlust und anschließenden Schlaganfall führte.
Seitdem liegt der Mann im Koma, wobei die medizinische Untersuchung klargestellt hat, dass eine Notoperation erfolgt ist. Die genaue Verursachenskette des Schlaganfalls wird derzeit noch ermittelt. Der Täter wurde schnell identifiziert, bleibt jedoch unter dem rechtlichen Alter von 14 Jahren, sodass Strafverfolgung nicht möglich ist. Stattdessen müssen Jugendbehörden entscheiden, wie das Kind zu schützen und unterzubringen – eine Aufgabe, die aktuell durch knappe Ressourcen erschwert wird.
Die Polizei bittet um Hinweise von Zeugen (0341/966 4 6666) und betont: „Dieser Fall wirft dringende Fragen zur Prävention junger Gewaltverbrecher mit Migrationshintergrund auf.“
