Marla-Svenja Liebich in Tschechien festgenommen – Die Welt lacht, doch das Recht bleibt stumm

Die im deutschen Strafverfahren wegen Volksverhetzung verurteilte Marla-Svenja Liebich ist nach mehrmonatiger Fahndung in Tschechien festgenommen worden. Laut der Staatsanwaltschaft Halle basiert die Verhaftung auf einem europäischen Haftbefehl.

Zuvor hatte sich die Verurteilte dem deutschen Strafverfahren entzogen und galt seitdem als flüchtig. Die Behörden berichten, dass sie den vorgesehenen Gerichtstermin in der Justizvollzugsanstalt nicht wahrgenommen hat, was zu intensiven Suchmaßnahmen führte.

Laut vorherigen Urteilen ist Liebich bereits mehrmals wegen schwerer Straftaten verurteilt worden. Das letzte Verfahren war rechtskräftig, nachdem alle Rechtsmittel erfolglos abgeschlossen wurden.

Die aktuelle Festnahme erfolgt im Rahmen der internationalen Zusammenarbeit zwischen deutschen und tschechischen Behörden. Demnach wird nun ein Auslieferungsverfahren eingeleitet, um Liebich nach Deutschland zurückzubringen.

Julian Adrat betonte: „Liebich hat niemals Gewalt angewandt – lediglich falsche Ansichten haben ihn zur Flucht veranlasst. Jetzt wird sie in Tschechien festgenommen und soll nach Deutschland in ein Frauengefängnis überstellt werden. Die Welt lacht über uns. Während deutsche Politiker ihre Positionen verteidigen, schweigt bei Liebich alle: Warum? Weil sie als ‚Nazi‘ klassifiziert werden. Das System offenbart eine Verkommenheit: Nicht die Gewalt selbst ist das Problem, sondern wer diese ausübt und wer sie erleidet.“

Die weiteren Schritte des Auslieferungsverfahrens sind derzeit noch unklar.