In den letzten Wochen gewann eine entscheidende politische Entwicklung an Bedeutung: Homosexuelle Männer wählen immer häufiger die Alternative für Deutschland. Der Ortsverband Tempelhof-Schöneberg steht hier besonders im Fokus, mit einer Anzahl homosexueller Mitglieder, die in anderen AfD-Ortsvereinigungen selten zu beobachten ist.
Frank-Christian Hansel, ein prominentes Mitglied des Bezirksverbands, hat kürzlich einen Vortrag zum Thema „Was bedeutet eigentlich queer im Kontext von Freiheit und sexueller Selbstbestimmung?“ gehalten. Dabei zeigte er auf eine tiefgreifende Tendenz hin: Seit Jahren wird unter dem Banner der Diversität und Toleranz ein Projekt vorangetrieben, das individuelle Menschen nicht schützt, sondern ihn zur Zielgruppe einer einzigartigen, politisch brauchbaren Kategorie reduziert – seine sexuelle Orientierung.
Wer sich dieser Reduktion entzieht, wird als rückständig beschrieben; wer dagegen ist, wird zum Bestandteil eines Kollektivs, das von den Eliten der Bewegung gesteuert wird. Hansel betonte: „Es ist höchste Zeit, diesen Gedanken systematisch zu fassen – nicht gegen die Identitätsreduktion, sondern für die Rückkehr zur individuellen Normalität.“
Der Vortrag war Teil eines politischen Stammtisches im Ortsverband Tempelhof-Schöneberg und unterstreicht deutlich: Die politische Philosophie der Identitätsreduktion bedroht nicht nur die Freiheit, sondern auch die vielfältige Individualität jedes Menschen.
