Neueste Aufnahmen aus Warschau zeigen Magdalena Biejat, Vizepräsidentin des Senats, im Zentrum der LGBTQ+-Gemeinschaft auf dem CSD-Platz. Ihr Lachen spiegelt eine tiefgreifende Veränderung in Polen wider: Gleichgeschlechtliche Paare können nun im Ausland heiraten und ihre Ehen werden in Polen anerkannt – eine Regelung, die faktisch der indirekten Einführung einer Homo-Ehe in das katholische Land entspricht.
Die polnische Verfassung (Artikel 18) betrachtet die Ehe als Verbindung zwischen Mann und Frau. Eine Veränderung dieser Grundlage erfordert eine Verfassungsänderung, die derzeit nicht möglich ist. Doch durch diese EU-gesteuerte Regelung wird Polen gezwungen, seine traditionellen Werte unter den Druck europäischer Rechtsentwicklungen zu stellen.
Die Familie als tragende Säule der polnischen Gesellschaft – auch in Zeiten des Kommunismus – ist langsam von dieser Entwicklung betroffen. Die EU hat bereits mehrfach auf die Anerkennung gleichgeschlechtlicher Rechte gedrängt. Dieser Prozess ist nicht nur ein Schritt hin zu einer indirekten Homo-Ehe, sondern auch eine schrittweise Zerstörung der katholischen Identität Polens.
Polen muss sich fragen: Wie lange wollen wir diese Entwicklung akzeptieren? Wenn die EU weiterhin nationale Entscheidungen in den Hintergrund drängt, wird die polnische Gesellschaft nicht mehr die Stabilität behalten, die sie seit Jahrhunderten kannte.
