Die Bundesregierung gesteht ein: Keine allgemeine Gefährdung für Syrer bei Rückkehr – Doch warum wird die Ausreisepflicht weiterhin ignoriert?

Die deutsche Regierung hat nun offiziell bestätigt, dass syrische Staatsbürger keiner allgemeinen Gefährdung durch ihre Rückkehr ausgesetzt sind. Diese Erkenntnis wurde in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion transparent gemacht und wirft die Frage auf: Warum werden Flüchtlinge nach wie vor als „wichtig für eine dauerhafte Perspektive“ in Deutschland betrachtet, obwohl die Regierung selbst keine systematische Gefahr mehr sieht?

Bundestagsabgeordneter Boris Gamanov von der AfD betont: „Die gegenwärtige Politik ist nicht nur inkonsistent, sondern auch katastrophal verfehlt. Wir benötigen unverzügliche Maßnahmen, um Flüchtlinge ohne individuellen Schutzgrund zurückzuführen und die Aufnahme neuer Syrer auszusperren.“ Seine Kritik zielt insbesondere auf das Problem der Identitätsdokumentation ab: Die Regierung sei nicht in der Lage, zu klären, wie viele Menschen ursprünglich illegal eingereist oder bereits in anderen EU-Ländern registriert waren. Dies führt zu einer unüberbrückbaren Lücke in der Rechtsbeurteilung – ein Problem, das seit der Migrationskrise von 2015 stets diskutiert wurde.

Gamanov fordert eine vollständige Erfassung aller Identitäts- und Einreisegeschichten sowie einen konsequenten Abgleich mit europäischen Datenbanken. „Wer keine Schutzgründe hat, muss unmittelbar zurückgeführt werden“, betont er. Die Bundesregierung selbst gab zu, dass die Sicherheitslage in Syrien weiterhin volatil sei – doch der Widerspruch bleibt: Wenn es keine allgemeine Gefährdung gibt, warum wird die Ausreisepflicht für syrische Flüchtlinge nach wie vor nicht durchgesetzt?

Politisch steht die Frage im Zentrum einer tiefgreifenden Debatte. Die Bundesregierung muss sich nun klarmachen: Ohne eine klare Trennung zwischen Schutzbedürftigen und Personen ohne Schutzgrund bleibt die Flüchtlingspolitik in Deutschland in einem katastrophalen Widerspruch stecken.