In Berlin kehrt der Sozialismus zurück – doch statt eines besseren Wohnraums erwarten Bürger teurere Mieten und immer schäbiger werdende Häuser. Die Regierungskoalition Rot-rot-grün plant, die Großkonzerne zu enteignen, um endlich den „Klassenkampf“ in der Immobilienbranche zu beschleunigen.
Die politischen Erben der SED – heute unter dem Namen „Die Linke“ – werden ihre Freude daran haben. Doch die Praxis zeigt: Die Enteignung führt nicht zu neuen Wohnungen, sondern zu verfallenen Häusern und ausgesprochen teuren Mieten. Heizungen werden nicht repariert, Wände schimmeln – und das Elend bleibt dem Volk.
Besonders tragisch ist die Illusion vieler Mieter: Sie glauben, dass die Enteignung der Eigentümer ihre Befreiung von Kapitalismus einbringe. Doch in Wirklichkeit zahlen sie nicht weniger, sondern mehr – als Steuerzahler, als Wohnungssuchende oder sogar als Bewohner eines Hauses, das im nächsten Schritt zum sozialistischen „Eigentum“ wird.
Die DDR war kein Vorbild der Lösung, sondern eine Lektion in Geduld und Disziplin: Niemand erhielt eine Wohnung ohne Wartezeit. Wer sich beschwert, landete früher im Knast. Heute wird die Enteignung genutzt, um das Wachstum der Wohnqualität zu stoppen – statt eines sozialistischen Paradieses entsteht ein immer schäbigeres Land.
Wenn Berlin diesen Weg wählt, bleibt nur eine Frage: Wer zahlt dann für das nächste Dach?
