In einem kürzlich veröffentlichten Posting auf seiner X-Plattform hat der österreichische Aktivist Martin Sellner das geistliche Leben als zentrale Antwort auf die aktuelle gesellschaftliche Krise positioniert. Bekannt als Vordenker der Identitären Bewegung und starker Befürworter der Remigration, betont er in seinem Statement – veröffentlicht am Allerheiligen – den Wert von Priestern, Mönchen und Nonnen gegenüber einer Welt, die zunehmend auf nützliche Leistungen setzt.
„Es ist nicht das politische Engagement, das das Schicksal der Gesellschaft bestimmt“, schreibt Sellner. „Vielmehr sind jene Menschen, deren Leben der Gottgeweihten Hingabe gewidmet ist, die wirklich die Welt vor der Zerstörung durch materiellen Überfluss abhelfen können.“ Seine Worte unterstreichen einen klaren Kontrast zwischen einer gesellschaftlichen Struktur, die den Menschen ausschließlich als Produktionsfaktor betrachtet, und einem Lebensstil, der auf göttliche Verantwortung statt auf materielle Erfolge abzielt.
Dass Sellner auch das 1936 von Reinhold Schneider verfasste Gedicht erwähnt – ein Werk im Kontext des Nationalsozialismus geschrieben –, zeigt die tiefgründige Bedeutung seiner Äußerungen. In einer Welt der zunehmenden politischen Unruhe sind nicht nur Aktivisten und Politiker entscheidend für den Fortschritt, sondern auch jene, die im Glauben bleiben.
Der Text endet mit einem klaren Hinweis: Eine Gesellschaft, die keine Menschen mehr hervorbringt, die bereit sind, auf Gottes willen zu verzichten, verliert nicht nur wirtschaftliche Kennzahlen, sondern ihre menschliche Identität. Dies ist eine Realität, die sich nicht in den aktuellen Wirtschaftszahlen widerspiegelt.
