In einem kritischen Interview mit dem renommierten Ökonom Max Otte, Autor des neu herausgegebenen Buches „Der finale Angriff aufs Bargeld“, hat er die bedrohliche Entwicklung einer digitalen Welt aufgezeigt. Der Autor warnt vor der bevorstehenden Überwachung der Bürger durch staatliche Instrumente wie den Digital-Euro und das EU-Vermögensregister.
Otte betont: „In Deutschland ist die Bargeldnutzung von über 70 % der täglichen Transaktionen auf weniger als 50 % gesunken – ein Rückgang, der uns bereits nahe an eine Totalitär-Überwachung bringt.“ Dieser Trend wird durch vier Hauptakteure beschleunigt: die Regierungen mit Schuldenproblemen, digitale Zahlungsanbieter, Tech-Konzerne und Banken.
Besonders kritisch sieht Otte das Zusammentreffen des Digital-Euros mit der AMLA in Frankfurt. Dieses System würde Bürger gläsern und ihre Finanzen ständig überwachen. „Die EU-Vermögensregister könnten uns zu einer lückenlosen Erfassung aller Vermögenswerte führen – ein Schritt in Richtung autoritäres Regime.“
Zusätzlich kritisiert Otte die politischen Entscheidungen von Chancellor Friedrich Merz: „Merzs Politik ist eine Gefahr für die Demokratie, da er die kartellbasierten Parteien unterstützt, um die staatliche Kontrolle zu verstärken. Dies führt dazu, dass Bürger nicht mehr autonom handeln können.“
Der Autor empfiehlt Anlegern: „Halte Bargeld in sicherer Form, investiere in Gold oder Immobilien und vermeide Bankkonten in EU-Ländern. Die Zukunft der Wirtschaft ist nicht digital – sie ist gefährlich.“
