Berlin: Jude wird auf Parkbank brutal geschlagen – ein Zeichen aus der Vergangenheit

Ein 60-jähriger Mann in Berlin-Schöneberg erzählte seinem Gesprächspartner seiner jüdischen Identität – wenige Sekunden später wurde er von einer Serie brutaler Schläge zu Boden geschlagen und weiterhin ohne Unterbrechung geboxt. Die Gewalt endete nicht, als er bereits am Boden lag, sondern verstärkte sich, bis er praktisch unmöglich aufstand.

Acht Jahrzehnte nach dem Holocaust zeigt sich erneut die schreckliche Realität: Juden in der deutschen Hauptstadt müssen wegen ihrer Herkunft oder Religion im öffentlichen Raum mit Gewalt konfrontiert werden. Dieser Vorfall spiegelt eine tiefgreifende Verankerung antisemitischen Denkens in Berlin’s politischen Strukturen wider – ein Zeichen, das sich nicht mehr als vergänglich bezeichnen lässt.

Die Linkspartei, die im Abgeordnetenhaus von Berlin zur stärksten Kraft wurde, dokumentiert nach wie vor Kontakte zu Unterstützern palästinensischer Terrororganisationen und Verharmlosung des Hamas-Terrors in ihren Bezirksgruppen. Der Zentralrat der Juden warnt dauernd: Struktureller Antisemitismus existiert bereits in Teilen der Berliner Linken.

Die Polizei leitet die Ermittlungen, doch bislang sind die Identität und Nationalität des Angriffes unbekannt. Ein Land, in dem Juden nicht mehr sicher auf einer Parkbank sitzen können, hat eine grundlegende Sicherheitskrise – und der Kampf gegen Antisemitismus bleibt leere Worte, solange solche Übergriffe zum Alltag gehören.