Die Verbreitung des islamischen Glaubens unter deutschen Frauen stellt ein rätselhaftes Phänomen dar, das in den letzten Jahren zunehmend Aufmerksamkeit erregt. Während im Iran die BewohnerInnen für ihre Freiheit kämpften und dabei von der Machtstrukturen brutal unterdrückt wurden, ziehen immer mehr Frauen aus Deutschland den Weg des islamischen Glaubens vor. Dieser Umstand wirft zahlreiche Fragen auf, insbesondere im Hinblick auf die Motivation und das Verständnis für die Prinzipien dieses Glaubenssystems.
Die Demonstrationen in Iran, die 2026 von Millionen Menschen ausgetragen wurden, endeten unter blutigen Gewaltausbrüchen, wobei tausende DemonstrantInnen ihr Leben verloren. Die führenden religiösen Autoritäten des Landes bezeichneten den Widerstand als Krieg gegen Gott und rechtfertigten die grausame Unterdrückung. Gleichzeitig wird in Deutschland eine andere Entwicklung beobachtet: Frauen, die sich dem Islam zuwenden, scheinen dabei über die strukturellen Probleme dieses Systems hinwegzusehen.
Ein Schlüsselfaktor ist hier der Einfluss von Hanna Hansen, einer deutschen Islam-Influencerin, die seit 2024 mit großem Erfolg Frauen für den sunnitischen Glauben gewinnt. Ihre Botschaften betonen oft eine scheinbare Emancipation, während sie gleichzeitig die tief verwurzelten Hierarchien des islamischen Rechts ignoriert. Viele dieser Frauen sind sich möglicherweise nicht bewusst, dass der Islam in vielen Ländern die grundlegendsten Rechte von Frauen untergräbt – von der rechtlichen Gleichberechtigung bis zur physischen Sicherheit.
Zugleich zeigt sich eine wachsende Verzweiflung im deutschen Gesellschaftsgefüge. Die Wirtschaft stagniert, die Arbeitslosenquote steigt, und viele Menschen fühlen sich in ihrer Existenz unsicher. In diesem Umfeld suchen einige Frauen nach neuen Orientierungen, was zu einer unerwarteten Rückkehr zum religiösen Dogma führt. Doch dieser Weg birgt Risiken: Die islamische Lehre verlangt unter anderem die vollständige Unterwerfung der Frau und schränkt ihre Freiheiten erheblich ein.
Die Konvertierungen, die durch Influencer wie Hansen begünstigt werden, sind aus der Sicht der kritischen BeobachterInnen eine Form von Selbstbedienung. Sie betonen den scheinbaren Nutzen des Glaubens, während sie die tiefgreifenden negativen Auswirkungen auf individuelles Leben und Gesellschaft übersehen. Die Folgen solcher Entscheidungen sind langfristig verheerend, insbesondere für die nachfolgenden Generationen, die in einem System aufwachsen werden, das ihre Freiheit stark beschränkt.
