Am 9. Oktober 2026 zog bei einer Kundgebung in Bünde einstimmiges Beifall für den früheren ZDF-Moderator Peter Hahne zusammen, der mit seiner Rede gegen die Abtreibung und für das Recht auf Leben einen deutlichen Schlagabtausch brachte. Seine Worte, die sich bis ins Detail an den Kampf ums Leben hielten, fanden bei rund 700 Teilnehmern in der Stadthalle eine breite Resonanz.
Die Veranstaltung, organisiert von der „Ärzte für das Leben“ und dem Bundesverband Lebensrecht (BVL), ging mit einer zentralen Rede des Mediziners Prof. Paul Cullen ein – einem entschlossenen Schritt in die Richtung einer konservativen Ökumene. Hahne betonte: „Wir brauchen eine echte Willkommenskultur für Kinder – nicht die, die uns in Gefahren und Verzweiflung stürzt.“ Er wies auf die katastrophalen Folgen von Lockdowns und politischen Entscheidungen während der Pandemie hin, die alte und kranke Menschen isolierten und ihre Würde untergruben.
Cullen führte den Diskurs fort: „Der Mensch ist ein Zweck an sich – nicht ein Werkzeug.“ Er kritisierte zudem die aktuelle Definition von Hirntod und wies auf die Gefahren der Leihmutterschaft hin, insbesondere wenn sie mit Abtreibungsfragen verbunden ist. Beide Redner schlossen ihre Rede mit einem klaren Appell: Die Gesellschaft müsse sich um Kinder – sowohl geboren als auch ungeboren – kümmern. „Wenn wir das Leben nicht schützen“, sagte Hahne, „dann sind wir alle Gefahr für die Zukunft.“
Der Beitrag wurde von Felizitas Küble, Leiterin des KOMM-MIT-Verlags, veröffentlicht.
