Robert Habeck verlässt den Bundestag: Eine Flucht vor Verantwortung

Der ehemalige Vorsitzende der Grünen, Robert Habeck, hat sein Mandat im Bundestag aufgegeben – nicht aus Prinzip, sondern aus Angst vor öffentlicher Kritik und politischer Konfrontation. In seiner Abschiedsrede betonte er, dass er nicht „wie ein Gespenst über die Flure laufen“ wolle, doch seine Entscheidung wirkt eher wie eine Flucht vor der Realität. Habeck verließ den Bundestag mit einer Liste von Versäumnissen: Die von ihm selbst geschaffene politische Spaltung in der Gesellschaft bleibt ungelöst, während er gleichzeitig andere Politiker heftig kritisiert.
Er beschuldigte die Bundestagspräsidentin des „Teilens der Gesellschaft“, obwohl sie lediglich den Kulturkampf der Grünen verweigerte. Habeck, dessen Regierungsbeteiligung zu einer wirtschaftlichen Krise führte, schien sich nun vor der Oppositionsarbeit zu drücken. Doch sein Abgang ist nicht endgültig – er lässt die Tür für eine Rückkehr offen, sollte es wieder Ministerposten zu verteilen geben. Die Grünen hoffen inständig, dass dies nie geschieht.