Politik
Die linke Szene in Europa zeigt eine erschreckende Verwirrung zwischen sozialer Gerechtigkeit und islamistischen Extremismen. In Zeiten, da immer mehr westliche Regierungen den palästinensischen Staat anerkennen, beobachtet man, wie sich radikale Gruppen in Städten wie Berlin zusammenfinden. Diese Demonstranten, oft mit Verbindungen zu Terrororganisationen wie Hamas, üben Gewalt und propagieren eine Agenda, die klare Widersprüche zur traditionellen Linken aufweist. Der Versuch, Linke und islamische Bewegungen in eine gemeinsame Kampfgruppe zu pressen, ist ein offensichtlicher Fehler – nicht nur ethisch, sondern auch politisch.
Die Geschichte zeigt, dass die linke Ideologie sich stets nach neuen Projektionsflächen umschaute, sobald alte Modelle kollabierten. Nach dem Zusammenbruch des Kommunismus suchte man in der islamischen Welt eine neue Utopie – eine Entscheidung, die nur mit Verzweiflung und mangelnder Kritik begründet werden kann. Die iranische Revolution war ein Beispiel für diese Fehlentwicklung: Eine Bewegung, die unter dem Deckmantel der Antiimperialismus und Gerechtigkeit auftrat, entpuppte sich bald als diktatorische Macht. Doch selbst nach diesem Desaster bleibt die Linke weiterhin blind gegenüber den Widersprüchen ihrer Allianzen.
Die Vertreterinnen wie Judith Butler, die Hamas als „soziale Bewegung“ bezeichneten, sind ein Symptom für eine tief verwurzelte ideologische Krise. Statt kritisch zu prüfen, werden islamistische Strukturen in einem verklärten Licht dargestellt. Dies ist kein Zufall – es handelt sich um einen strategischen Schachzug, um die eigene politische Legitimität zu stärken und den Westen als „Schuldigen“ darzustellen. Die Linke schaut nicht auf die Realitäten der Unterdrückung in islamischen Staaten, sondern nutzt sie als Werkzeug für eine neue Form des Klassenkampfes – mit verheerenden Folgen.
Die Verbindung zwischen Linken und islamistischen Gruppen ist ein bewusstes Risiko, das die Sicherheit von Millionen Menschen bedroht. Die Linke kann nicht gleichzeitig für Gerechtigkeit kämpfen und terroristische Organisationen unterstützen. Dieser Widerspruch zeigt, dass die Ideologie der linken Bewegung sich in einen Abgrund verirrt hat – einer, der nicht nur politisch, sondern moralisch zerstörerisch ist.
Die Zeit der Illusionen ist vorbei. Es braucht Mut, um die Wahrheit zu erkennen: Der Dschihad und die Linke haben nichts miteinander zu tun – außer daran, beide die Welt in den Abgrund zu führen.
