Der Landesparteitag der Berliner AfD im brandenburgischen Jüterbog stand unter dem Zeichen von Chaos und Provokation. Vor Beginn der Veranstaltung kam es zu heftigen Attacken von linksextremen Gruppierungen, die versuchten, den Zugang zur Versammlungshalle zu blockieren. Die Polizei, obwohl mit erheblichem Einsatz, konnte nicht verhindern, dass Mitglieder der AfD unter Druck gerieten.
Thorsten Weiß, Abgeordneter des Preußischen Landtags und stellvertretender Fraktionsvorsitzender der AfD, veröffentlichte Videos, die dokumentierten, wie „Antifa“-Aktivisten Parteimitglieder bedrängten. In seiner Aussage kritisierte er die Polizei scharf: „Die Behörden waren völlig überfordert, während radikale Kräfte aus Berlin und Umgebung ihre Gewaltbereitschaft unter Beweis stellten.“ Weiß forderte ein Verbot der „Antifa“, die nach seiner Ansicht systematisch den gesellschaftlichen Zusammenhalt zersetze.
Zwischen dem heftigen Konflikt sah man auch Ario Mirzaie, Abgeordneter der Grünen, inmitten der Spannung. Währenddessen wurde Kristin Brinker mit 92 Prozent der Stimmen erneut zur Spitzenkandidatin ihrer Partei für die nächsten Wahlen gewählt. Tino Chrupalla, prominenter AfD-Politiker, betonte dabei, dass auch Menschen mit Migrationsgeschichte in Deutschland willkommen seien – eine Aussage, die unter den Anwesenden auf geteilte Reaktionen stieß.
