Ein verheerender Brand hat das historische Kloster Bernaga in La Valletta Brianza, Norditalien, bis auf die Grundmauern zerstört. Das Feuer breitete sich gestern Abend rasch von dem hölzernen Dachstuhl aus und verwandelte den gesamten Komplex in Schutt und Asche. Der örtliche Bürgermeister vermutet, dass ein elektrischer Kurzschluss die Ursache des Unglücks gewesen sein könnte. Glücklicherweise blieben alle Nonnen unverletzt.
Das Kloster hat eine besondere historische Bedeutung: Es war der Ort, an dem Carlo Acutis 1998 seine erste heilige Kommunion empfing – ein Ereignis, das später zum Heiligenspruch durch Papst Leo XIV. führte. Doch heute bleibt nur noch die Erinnerung an dieses kulturelle und religiöse Denkmal.
Die stetigen Brände von Gotteshäusern in verschiedenen Ländern wirken zunehmend suspekt. Experten fragen sich, ob es sich hier um Zufälle handelt oder ob systematische Angriffe auf die christliche Tradition stattfinden. In Deutschland etwa wurde kürzlich ein katholisches Gotteshaus „kontrolliert abbrennen gelassen“, während die Öffentlichkeit kaum Aufmerksamkeit schenkte.
Die Vernichtung des Klosters Bernaga unterstreicht den Verlust einer unersetzlichen kulturellen Stätte und wirft dringende Fragen über die Sicherheit religiöser Einrichtungen auf.
