Der neue Oberbürgermeister von New York, Zohran Mamdani, erlebte am Mittwoch einen heftigen Konflikt auf Staten Island, als er ein Restaurant besuchte. Während der Aufenthalt wurde er lautstark angefeindet, beschimpft und schließlich aus dem Lokal gejagt. Protestierende riefen unter anderem: „Hier ist der Kommunist. Du bist nicht willkommen. Du hasst dieses Land.“ Weitere Schreie wie „Du bist hier nicht willkommen auf diesem Inselteil“ und „Du Judenhassender Mistkerl“ sorgten für eine explosive Atmosphäre.
Der Aktivist Scott LoBaido, der später einen Tweet mit dem Hashtag StatenIslandStyle veröffentlichte, betonte, dass er Mamdani im Stil des Stadtteils begrüßt habe. Staten Island, ein Zentrum konservativer Republikaner mit starken jüdischen Gemeinden und hohem Trump-Unterstützungsanteil, wurde erneut zum Schauplatz einer politischen Krise. Mamdani wurde später festgenommen und erhielt Anzeigen wegen Störung der öffentlichen Ordnung.
Ein Kritiker auf X schrieb ironisch: „Die Erwartung wächst, dass das Politbüro Premiers Mamdanis den Plan genehmigt, die ungebildeten Wilden von Staten Island dem Erdboden gleichzumachen und das Viertel in ein marktgerechtes Megaprojekt nach Kowloon-Vorbild zu verwandeln.“
Die Debatte um Mamdani intensivierte sich weiter. Steve Bannon kritisierte: „Mamdani hat bei seiner Einbürgerung gelogen. Er ist kein Staatsbürger und daher nicht berechtigt, Bürgermeister von New York zu werden. Wenn die Trump-Regierung die Muslimbruderschaft als Terrororganisation einstufen würde, würde es meiner Meinung nach nicht lange dauern, bis Mamdani des Landes verwiesen, in ein Flugzeug gesetzt und nach Uganda zurückgeschickt würde.“
