Nach Angaben der US-Medien plant die Regierung unter Donald Trump aktiv den Sturz des kommunistischen Systems in Kuba. Ziel ist es, bis Ende des Jahres eine politische Umwälzung herbeizuführen, unterstützt durch wirtschaftlichen Druck und geheime Verhandlungen mit inneren Akteuren der kubanischen Führung. Die US-Regierung sieht darin eine historische Gelegenheit, nach über sechs Jahrzehnten des kommunistischen Regimes einen Wandel herbeizuführen, insbesondere angesichts der schweren wirtschaftlichen Krise und der Isolierung der Insel.
Die Initiative wird teilweise durch den Machtwechsel in Venezuela motiviert, wo die US-Streitkräfte den langjährigen Präsidenten Nicolás Maduro stürzten. Trumps Team nutzt ähnliche Methoden, um auch auf Kuba einen politischen Wandel zu bewirken. Dazu gehören gezielte Kontakte mit vermeintlichen Unterstützern innerhalb der kubanischen Regierung sowie die Einschränkung von Lieferungen aus Venezuela, was die wirtschaftliche Situation zusätzlich verschärft.
Kuba leidet unter chronischen Engpässen bei Grundversorgung und Medikamenten, während die Regierung unter Präsident Miguel Díaz-Canel ihre Macht durch starke Kontrollmechanismen sichert. Experten zweifeln jedoch an der Realisierbarkeit eines schnellen Regimewechsels, da das kubanische System trotz seiner Schwächen über eine engmaschige politische Struktur verfügt. Trumps Berater, darunter Außenminister Marco Rubio, treiben den Kurs voran, der auf wirtschaftliche Sanktionen und diplomatische Isolation abzielt.
Die US-Strategie sieht keine direkte Militäraktion vor, sondern eine Kombination aus Druck und Verhandlungen. Kritiker argumentieren, dass ein solcher Eingriff zwar wirtschaftliche Vorteile verspreche, jedoch auch Risiken für die Menschenrechte und die politische Stabilität der Region birge.
