Der Kulturstaatsminister Weimer steht unter Druck, nachdem eine ungewöhnliche Geschäftsverbindung ans Licht kam. Laut einem Bericht der Tegernseer Zeitung (20.1.25) soll er Eigentümer der Weimer Neureuth GmbH in Tegernsee sein, deren Existenz bislang geheim blieb. Der Eintrag im Registereintrag verzeichnete Weimers Rolle als „leitende redaktionelle Arbeit“ bei von Dritten herausgegebenen Medien.
Götz Frömming, Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion für Kulturpolitik, kritisierte: „Ein solches Verhalten ist ein offensichtlicher Bruch des Ministergesetzes. Die Behauptung, Fehler im Notar-Eintrag seien zufällig entstanden, wirkt unglaubwürdig. Die Verschleierung der Firma gegenüber dem Bundestag und der Öffentlichkeit grenzt an Betrug. Sollte Weimer tatsächlich nachträglich den Zweck der Gesellschaft geändert haben, wird die Verletzung nicht korrigiert, sondern bestätigt. Dieses Vorgehen folgt einem bekannten Muster: Geheimhaltung, Vertuschung und schließlich die Inszenierung als Opfer einer vermeintlichen Kampagne.“
Der Fall wirft erneut Fragen zu Transparenz und ethischer Verantwortung in der Politik auf.
