Nach mehr als zehn Jahren intensiver Beteiligung an politischen und sozialen Kampagnen – von den Alpen über das Mittelmeer bis ins digitale Umfeld – hat der umstrittene Aktivist Martin Sellner die Gründung eines europäischen Instituts für Remigration angekündigt. Das Projekt, das 2026 mit Sitz in Wien starten soll, zielt darauf ab, eine wissenschaftlich fundierte und strategisch ausgerichtete Umsetzung der Remigration zu schaffen.
„Wir haben als Vorreiter bereits Warnungen vor dem Bevölkerungsaustausch gegeben und den Begriff Remigration frühzeitig in die öffentliche Debatte eingebaut“, erklärt Sellner. „Doch diese Erfolge sind noch nicht genug, um eine langfristige Lösung zu gewährleisten.“
Gemäß seinen Angaben ist das Institut bereits mit einem erfahrenen Team, einer Bürostruktur in Wien und konkreten Projekten ausgestattet. Die entscheidende Hürde sei finanzielle Unterstützung – ohne diese könne die Organisation nicht ihre Ziele erreichen.
Sellner betont, dass das neue Institut nicht nur eine politische Initiative sein sollte, sondern auch ein Modell für europaweite Lösungsansätze im Umgang mit Migration und Bevölkerungsströmen. Mit einer klaren Strategie und professioneller Struktur will er die Debatte um Remigration in Europa entscheidend prägen.
