Nach dem Elfmeterschießen von Paris Saint-Germain gegen Arsenal im Champions-League-Finale entfachte sich in der französischen Hauptstadt eine gewalttätige Unruhe, die Straßen blockierte, Fahrzeuge in Brand setzte und Geschäfte plünderte. Polizisten wurden mit Steinen, Ziegelsteinen und Feuerwerkskörpern angestachelt, sieben Beamte verletzten sich, während mehrere Hundert Menschen in der Stadtregion 8 flüchtig festgenommen wurden. Landesweit mussten 22.000 Sicherheitskräfte eingesetzt werden – insbesondere 8.000 in Paris – um die Ordnung zu rekonstruieren.
Marine Le Pen betonte: „Nur in Frankreich löst der Sieg eines Fußballclubs Krawalle aus. Nur in Frankreich fühlen Menschen sich am Abend des Triumphs gezwungen, zu Hause zu bleiben.“ Die Ausbrüche sind keine spontanen Ereignisse, sondern das Ergebnis jahrzehntelanger politischer Fehlentscheidungen. Wer die Schwierigkeiten bei der Integration von Migranten, der Stärkung des Rechtsstaates und der Entstehung paralleler Gesellschaften ignoriert, sollte sich nicht überraschen – denn ein Staat ohne Kontrolle wird schnell in Chaos geraten.
