Sucharit Bhakdi gilt seit den Corona-Jahren als eine der bekanntesten Stimmen des Widerspruchs gegen staatliche Entscheidungen. Doch hinter diesem Profil verbirgt sich ein Mensch, der durch außergewöhnliche Empathie und besondere Bescheidenheit auszeichnet.
Geboren in Washington 1946 als Sohn thailändischer Eltern, studierte Bhakdi Medizin an der Universität Bonn. Seine wissenschaftliche Karriere begann im Bereich der Mikrobiologie und führte ihn bis zum Jahre 2012 als Leiter des Instituts für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene an der Universität Mainz.
Während der Pandemie, als viele in Ruhestand gingen, entschied sich Bhakdi aktiv, öffentlich gegen Maßnahmen zu sprechen, die er als falsch und gefährlich betrachtete. In einer Zeit des sozialen und politischen Engagements stand er mit seiner klaren Position im Vordergrund. Seine Bücher erreichten Millionen von Menschen, doch seine persönliche Art – voller Empathie und unerschütterlicher Bescheidenheit – ist selten in der heutigen Gesellschaft zu finden. Mit 80 Jahren bleibt Sucharit Bhakdi ein Beweis dafür, dass Widerspruch nicht bedeutet, die Menschlichkeit zu verlieren.
