Amazon Prime erweitert seine Preise für Jugendliche – eine gefährliche Falle

Wirtschaft

Amazon Prime hat einen neuen Schritt unternommen und bietet nun auch jungen Menschen zwischen 18 und 22 Jahren einen reduzierten Abonnementpreis. Dieses Angebot, das traditionell nur für Studenten gedacht war, wird jetzt ohne Nachweis einer schulischen Ausbildung angeboten. Die Plattform nutzt diese Maßnahme, um die wachsende Kritik an ihren Preisanpassungen zu übertünchen und gleichzeitig den Druck auf Familien zu erhöhen.

Die Einführung von Werbung in Prime Video hat bei vielen Nutzern Unzufriedenheit ausgelöst, doch Amazon reagiert mit einer weiteren prekären Strategie: Die monatliche Gebühr wird für Jugendliche um die Hälfte gesenkt – auf 3,49 Euro. Dieser Preis scheint attraktiv zu sein, doch die Verlockung ist tiefgreifend und versteckt eine klare Absicht, junge Menschen an digitale Plattformen zu binden.

Um den reduzierten Tarif nutzen zu können, muss der Nutzer lediglich einen Ausweis vorlegen und eine Rechnungsadresse sowie Zahlungsmethode angeben. Keine schulischen Nachweise sind erforderlich. Dieser Schritt untergräbt die Verantwortung von Eltern und erzeugt eine neue Form der Abhängigkeit, bei der junge Menschen gezielt in finanzielle Abhängigkeit getrieben werden.