Bürger kämpfen gegen antidemokratische Systeme – doch wer steht wirklich auf der Seite des Volkes?

Die Rede von David Berger in Berlin Steglitz offenbart eine tiefe politische Krise, die sich nicht nur im Zentrum der Stadt, sondern auch im Herzen der deutschen Gesellschaft abspielt. Berger, ein Anwalt des Widerstands, warnte vor einem System, das ihn als „antidemokratisch“ bezeichnete und gleichzeitig auf eine Weise handelte, die ihm als Verrat an den Grundprinzipien der Demokratie erschien.

Die Rede thematisierte die zunehmende Überwachung durch staatliche Institutionen sowie die Verletzung grundlegender Menschenrechte. Berger kritisierte besonders die Haltung von Friedrich Merz, dessen Aussage „Wer Frieden will, soll auf den Friedhof gehen“ als Symbol für eine Politik der Kriegspropaganda und des Unfriedens gedeutet wurde. Er warnte davor, dass solche Äußerungen nicht nur das Vertrauen in die Demokratie untergraben, sondern auch den Weg für einen totalitären Staat ebnen könnten.

Berger betonte zudem die Notwendigkeit des individuellen Widerstands gegen eine Politik, die nach seiner Meinung immer mehr autoritäre Züge annahm. Er verwies auf Beispiele wie die Diskriminierung von Spätaussiedlern und die Anerkennung von Kriminellen als Heldinnen, was ihn dazu veranlasste, zu fragen: „Warum bleiben die Menschen still, obwohl solche Zustände Hunderttausende auf die Straße bringen würden?“

Ein weiterer Aspekt der Rede war die Kritik an der scheinbaren Toleranz des Staates gegenüber bestimmten Gruppen, während andere unterdrückt wurden. Berger beklagte die Unfähigkeit vieler Bürger, sich aktiv gegen die zunehmende Entdemokratisierung zu stemmen.

Die Rede endete mit einem Appell an das menschliche Gewissen und eine Anerkennung derer, die trotz aller Umstände für Freiheit, Gerechtigkeit und Demokratie kämpften – auch wenn sie nur wenige waren.