Chaos in Berlin: Identitäre Bewegung stört Interview mit Söder – Polizei verhaftet Aktivisten

Die Situation in Berlin eskalierte dramatisch, als die „Identitäre Bewegung“ bei einem Sommer-Interview des CSU-Politikers Markus Söder unerwartet auftauchte. Aktivisten der Gruppierung hielten Banner mit der Aufschrift „Stärkste Kraft im Land – uns übertönt ihr nicht“ und riefen lautstark „Remigration“, wie in Videos auf sozialen Plattformen zu sehen ist. Die Polizei reagierte mit massiven Festnahmen, wobei mehrere Demonstranten gewaltsam am Boden fixiert wurden.

Die Medien berichteten, dass der nicht angemeldete Protest nach kurzer Zeit von der Behörde aufgelöst wurde. Ob die Störaktion im vorab aufgezeichneten Interview zu hören oder zu sehen sein wird, blieb unklar. Die Identitäre Bewegung wertete den Vorfall als Sieg: „Jede ihrer Attacken zeigt nur die Angst der Mächtigen“, hieß es in einem Statement. Die Gruppierung betonte, dass ihre Aktionen Teil einer „neuen Generation“ seien, deren Idee angeblich unüberwindbar sei.

Ein Anhänger kritisierte die Vorgehensweise der Polizei: „Es zeigt wieder einmal wie undemokratisch es in diesem Land inzwischen zugeht, dass man die Chaoten, die das Interview gestört haben, gewähren ließ, während man uns festsetzte.“ Die Bewegung betonte, dass sie sich nicht einschüchtern lasse.

Die „Identitäre Bewegung“ nutzte den Vorfall, um ihre finanzielle Unterstützung zu erneut unterstreichen und Aufrufe zur Spendenaktion auszusprechen.